„Mehr Selbstbewusstsein“. Der Kampf der Juden für die Weimarer Republik und gegen Antisemitismus Online-Vortrag von Dr. Martin Liepach, Fritz-Bauer-Institut Frankfurt

Datum: 
Donnerstag, 05.11.2020: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Online

Im Juni 1932 forderte der Berliner Polizeivizepräsident Bernhard Weiß von seinen Glaubensgenossen „Mehr Selbstbewußtsein“. Sein Beitrag kann in eine ganze Anzahl von politischen Äußerungen bürgerlicher Juden eingereiht werden, die zwischen Kritik und Engagement für die erste deutsche Demokratie changieren. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die deutschen Juden mit einer Reihe neuer antisemitischer Stereotypen zu kämpfen. Der Vortrag zeichnet akzentuiert wesentliche Stationen und Haltungen der deutschen Juden im Eintreten für die Weimarer Republik und im Abwehrkampf gegen den Antisemitismus nach.
Der Referent, Dr. Martin Liepach, ist Lehrbeauftragter am Historischen Seminar an der Universität Frankfurt am Main, Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts, Mitglied u.a. in der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts in Deutschland. Er hat zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Weimarer Republik sowie zum didaktischen und museumspädagogischen Bereich vorgelegt.
Achtung Anmeldeschluss:
Anmeldung zu dem Online-Vortrag bis 4.November 12 Uhr unter info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de
Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.