Was wir machen – Arbeitsgruppen

Video-Projekt

Im Jahre 1933 lebten mehr als 100 jüdische Bürger in Tübingen. 14 von ihnen wurden in Vernichtungslagern umgebracht oder starben an den Folgen der Strapazen, die sie erleiden mussten. 90 konnten durch rechtzeitige Emigration ihr Leben retten. Heute leben nur noch wenige von ihnen. Sie haben ihre Kindheit in Tübingen verbracht und haben zunehmende Ausgrenzung und Isolation am eigenen Leib erfahren. Durch die nationalsozialistische Herrschaft haben sie oft ihre gesamte Familie verloren und waren gezwungen, sich in einem fremden Land eine neue Existenz auf niedrigerem Lebensniveau aufzubauen. Beim zweiten Besuch der ehemalige Tübinger Juden auf Einladung ihrer alten Heimatstadt 1987 ergaben sich Kontakte zu Mitgliedern der Tübinger Geschichtswerkstatt, die daraufhin begonnen haben, sich intensiv mit diesem Teil der Stadtgeschichte auseinanderzusetzen. Die Kontakte sind in wechselseitigen Besuchen weiter gepflegt worden und haben sich zu Freundschaften fortentwickelt. Der Film will diesen Freundschaften nachgehen und die Dreharbeiten der Geschichtwerkstatt zu einem Videofilm über die Tübinger Juden begleiten.
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In allen Arbeitsgruppen sind neue MitarbeiterInnen willkommen!

Die Arbeitsgruppen sind über das Büro der Geschichtswerkstatt zu erreichen.